Microsoft drängt mit Windows Phone 8 in einen Markt, der von Android und Apples iOS bereits weitgehend besetzt zu sein scheint. Ein dritter Player hat in diesem Spiel wohl nur Chancen, wenn er etwas Besonderes zu bieten hat - aber ist das bei WP8 der Fall? Warum sollte sich jemand im Herbst ein Windows Phone-Handy zulegen und nicht zu Android oder iPhone greifen?
Die beiden aktuellen Platzhirsche unterscheiden sich durch klar umrissene Vor- und Nachteile voneinander. Welche Punkte sind es, die Apples iOS so erfolgreich machen?
- die Bedienung von iOS läuft flüssig und ruckelfrei. Das kann Android auch auf aktuellsten Geräten nicht so gut, weil die Vielfältigkeit der Hardware keine so optimierte Programmierung zulässt, Apple hat es da naturgemäß leichter.
- die Benutzeroberfläche (UI) auf iOS ist durchgängig, auch die Apps halten sich (meist) brav daran. Für Android gibt es erst seit kurzem "Empfehlungen", nach denen sich aber auch die Google-eigenen Apps nicht richten. So ist fast jede App ein wenig anders zu bedienen.
- Apps werden von Apple vor Veröffentlichung geprüft, was die Qualität des AppStore-Angebots deutlich hebt. In Googles Play Store kann dagegen jeder alles einstellen. Gut für die Quantität, aber naturgemäß stark spürbar in der durchschnittlichen App-Qualität.
- Apps im AppStore sind für Entwickler deutlich lukrativer, als bei Android, wo sich längst eine große "Raubkopiererszene" herausgebildet hat. Das hebt natürlich stark die Motivation professioneller Entwickler, hochwertige Apps für iOS zu produzieren und die Android-App-Entwicklung dagegen möglichst kostengünstig zu halten.
- iOS-Geräte haben alle eine einheitliche Oberfläche, es gibt keine Herstellervariationen, wie bei Android. U.a. dadurch sind Systemupdates rasch für alle verfügbar und Entwickler können neue Systemfeatures nutzen. Bei Android ist das Thema Updates ein sehr mühsames und Entwickler dürfen nur auf alte Systemversionen aufbauen, wenn sie sicherstellen wollen, dass möglichst viele User ihre Apps nutzen können. Neue Features werden erst Jahre später zuverlässig von der Mehrheit der Geräte unterstützt.
Android kann aber gegenüber iOS natürlich ebenfalls mit etlichen Vorteilen aufwarten:
- auf Apple-Geräten gibt es keine Speicherkarten und Datentransfer läuft über das schwerfällige iTunes. Hier liegt einer der größten Vorteile von Android - die Geräte sind wie USB-Sticks mit Daten zu bespielen und der Speicher ist auf vielen Modellen erweiterbar.
- während man bei Apple auf eine kleine Auswahl beschränkt ist, gibt es mit Android zahlreiche Geräte am Markt, für unterschiedlichste Einsatzzwecke, mit unterschiedlichstem Design und in einem großen Preisbereich.
- dadurch, dass bei Android mehrere Hersteller konkurrieren, sind diese Geräte deutlich billiger, als bei Apple. Auch wenn die offiziellen Listenpreise bisweilen "Apple-Dimensionen" erreichen, liegen die tatsächlichen Straßenpreise doch immer deutlich darunter. Straßenpreise gibt es bei Apple so gut wie keine.
- die "Freiheit" im Play Store ist für Hobbyprogrammierer und Entwickler kundenspezifischer Apps durchaus attraktiv. Nicht zuletzt dadurch ist auch die Anzahl der kostenlosen Apps höher, als etwa bei Apple.
- das System ist insgesamt "offener", was technisch interessierte User anspricht, die sich gerne mit dem System an sich beschäftigen.
Und wie ist das nun mit Windows Phone? Microsoft platziert sich mit WP8 hier genau in der Mitte und versucht, die Vorteile beider Systeme zusammenzuführen:
- der kontrollierte Store und klare UI-Richtlinien sorgen für hohe App-Qualität, wie auch Steve Wozniak, der Mitbegründer von Apple, schon festgestellt hat. Natürlich ist dadurch die Menge noch nicht so beeindruckend, aber das Wachstum ist stark und lässt für die nahe Zukunft viel erwarten. Hier wird auch die Einführung einer einheitlichen App-Umgebung auf Desktops und Tablets (Windows 8/Windows RT) massive Impulse geben.
- die Restriktionen des Stores lassen keine "Kopiererszene" entstehen, was den Wert des Stores für professionelle Entwickler massiv hebt. Nicht zufällig zeigen sich zahlreiche Programmierer stark an WP interessiert, wie aktuelle Umfragen belegen.
- das System ist ruckelfrei und flüssig zu bedienen. Damit konnte schon WP7 beeindrucken, ganz ohne Multicore-Unterstützung und hohen Systemtakt, einfach durch optimierte Programmierung, die durch die strengen Hardwarevorgaben unterstützt wird.
- ähnlich wie bei Apple, sind Updates rasch für alle verfügbar und App-Entwickler können darauf vertrauen, dass neue Features sehr bald von den meisten Geräten am Markt unterstützt werden. Dadurch ist nicht nur die Evolution des Systems gesichert, sondern - anders als bei Android - auch die Evolution der App-Entwicklung.
- wie bei Android und anders als Apple, unterstützt Windows Phone 8 Speicherkarten und die Geräte können direkt bespielt und deren Speicher flexibel erweitert werden. Die frühere Zune-Software (vergleichbar mit Apples iTunes) ist nicht mehr notwendig.
- und wie bei Android, gibt es mehrere Hersteller, die etliche Modelle auf den Markt bringen werden. Dadurch entsteht ein vielfältiges Angebot und durch die Konkurrenz bleiben die Preise günstig.
Die technischen Features der drei Systeme sind mittlerweile sehr ähnlich und alle werden sich natürlich weiterentwickeln, aber bei Apple wird es nie die große Geräteauswahl, die günstigen Preise, eine Loslösung von iTunes geben und bei Android nie den kontrollierten Store mit hochwertigen Apps, weil das die grundsätzliche Ausrichtung der beiden Systeme gar nicht zulässt oder zumindest nicht fördert.
Mit Windows Phone 8 versucht Microsoft nun, die Vorteile der beiden bisherigen, großen "Welten" zu vereinen und sich damit ein Stück vom Kuchen zu sichern.
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Donnerstag, 30. August 2012
Samstag, 17. März 2012
Was können die Kacheln von WP und Win8 besser, als die Icons von iOS und Android?
Die Kacheln von Windows Phone - und jetzt auch Windows 8 - wurden in etlichen "Testberichten" nur als große, Platz verschwendende Buttons beschrieben. Viele Tester haben sie eher als störend empfunden, wohl vor allem deshalb, weil ihnen in der kurzen Test-Zeit die Idee dahinter nicht klar geworden ist.
Diese Kacheln, deren original Bezeichnung "Live Tiles" sie viel besser beschreibt, sind ein zentrales Element des UI-Konzeptes "Metro", das auch in Windows 8 erstmals zum Einsatz kommt. Die Absicht hinter den Live Tiles ist es, wichtige Informationen möglichst komprimiert und auf einen Blick erfassbar darzustellen. Sie sind so etwas wie der "Mini-Bildschirm" der jeweiligen App.
Ausgangspunkt für die Designer von Metro war sicherlich die Icon-Matrix, wie sie sich bei iOS, Android und ähnlichen Systemen dem Anwender präsentiert. Diese Icons bergen zunächst sehr wenig Information. Sie zeigen mit einem statischen Bildchen an, um welche App es sich handelt, gegebenenfalls steht darunter zusätzlich der Titel der App. Um zur Information der App zu gelangen, muss man sie antippen und starten.
Das Apple-System iOS (iPhone, iPad) kann zusätzlich eine kleine Zahl in diesen Icons darstellen, etwa die Anzahl neuer Mails. Android kann das nicht, kennt dafür aber die sogenannten "Widgets". Diese Widgets sind im Hintergrund laufende Apps, die am Bildschirm in ihrem Bereich beliebige Informationen ausgeben können, wie zum Beispiel das aktuelle Wetter, zusammen mit einer kleinen Wolken-Animation.
Die Widgets von Android, die an sich sehr flexibel sind, setzen auf Multitasking, das bei Android direkt vom zugrundeliegenden Linux-ähnlichen System übernommen wurde. Google hat dabei nur wenig Rücksicht auf die speziellen Anforderungen mobiler Geräte - in erster Linie die begrenzte Akkuleistung - genommen. Als Ergebnis ist die Akkulaufzeit bei Androidgeräten nicht besonders hoch und sinkt bei Einsatz von Widgets nochmal deutlich ab. Die wenigsten User setzen daher auf Dauer viele Widgets ein, wenn sie ihr Gerät wenigstens bis zum Abend ohne Netzteil verwenden wollen.
Apple mit iOS und Microsoft mit Windows Phone setzen im Gegensatz zu Android auf ein "begrenztes Multitasking", das nur bestimmten Programmen und Funktiionen das Laufen im Hintergrund erlaubt, um so die Akkulaufzeit zu verlängern.
Aber zurück zum Unterschied zwischen den Widgets von Android und den Live Tiles von Windows Phone:
Die Widget-Apps erlauben zwar komplexe Information am Bildschirm, sind aber nicht sehr ressourcenschonend. Und genau hier setzt Metro auf. Bei den Life Tiles muss die zugehörige App nicht im Hintergrund laufen und trotzdem können sie sehr flexibel aktuelle Schriftinformation und Bilder darstellen. Nur wenn sehr rasche Updates dieser Information nötig sind, kann auch eine Hintergrund-App diese Aufgabe übernehmen.
Das Ergebnis ist ein Bildschirm, der über die Life Tiles auf einen Blick ein Maximum an Information bietet, ohne den Ressourcenhunger der Android-Widgets und ohne die Beschränkung auf eine kleine Zahl, wie bei iOS. Bei Windows Phone hat man daher in den meisten Fällen alle Infos direkt am Bildschirm, ohne auch nur eine App zu starten.
Diese Kacheln, deren original Bezeichnung "Live Tiles" sie viel besser beschreibt, sind ein zentrales Element des UI-Konzeptes "Metro", das auch in Windows 8 erstmals zum Einsatz kommt. Die Absicht hinter den Live Tiles ist es, wichtige Informationen möglichst komprimiert und auf einen Blick erfassbar darzustellen. Sie sind so etwas wie der "Mini-Bildschirm" der jeweiligen App.
Ausgangspunkt für die Designer von Metro war sicherlich die Icon-Matrix, wie sie sich bei iOS, Android und ähnlichen Systemen dem Anwender präsentiert. Diese Icons bergen zunächst sehr wenig Information. Sie zeigen mit einem statischen Bildchen an, um welche App es sich handelt, gegebenenfalls steht darunter zusätzlich der Titel der App. Um zur Information der App zu gelangen, muss man sie antippen und starten.
Das Apple-System iOS (iPhone, iPad) kann zusätzlich eine kleine Zahl in diesen Icons darstellen, etwa die Anzahl neuer Mails. Android kann das nicht, kennt dafür aber die sogenannten "Widgets". Diese Widgets sind im Hintergrund laufende Apps, die am Bildschirm in ihrem Bereich beliebige Informationen ausgeben können, wie zum Beispiel das aktuelle Wetter, zusammen mit einer kleinen Wolken-Animation.
Die Widgets von Android, die an sich sehr flexibel sind, setzen auf Multitasking, das bei Android direkt vom zugrundeliegenden Linux-ähnlichen System übernommen wurde. Google hat dabei nur wenig Rücksicht auf die speziellen Anforderungen mobiler Geräte - in erster Linie die begrenzte Akkuleistung - genommen. Als Ergebnis ist die Akkulaufzeit bei Androidgeräten nicht besonders hoch und sinkt bei Einsatz von Widgets nochmal deutlich ab. Die wenigsten User setzen daher auf Dauer viele Widgets ein, wenn sie ihr Gerät wenigstens bis zum Abend ohne Netzteil verwenden wollen.
Apple mit iOS und Microsoft mit Windows Phone setzen im Gegensatz zu Android auf ein "begrenztes Multitasking", das nur bestimmten Programmen und Funktiionen das Laufen im Hintergrund erlaubt, um so die Akkulaufzeit zu verlängern.
Aber zurück zum Unterschied zwischen den Widgets von Android und den Live Tiles von Windows Phone:
Die Widget-Apps erlauben zwar komplexe Information am Bildschirm, sind aber nicht sehr ressourcenschonend. Und genau hier setzt Metro auf. Bei den Life Tiles muss die zugehörige App nicht im Hintergrund laufen und trotzdem können sie sehr flexibel aktuelle Schriftinformation und Bilder darstellen. Nur wenn sehr rasche Updates dieser Information nötig sind, kann auch eine Hintergrund-App diese Aufgabe übernehmen.
Das Ergebnis ist ein Bildschirm, der über die Life Tiles auf einen Blick ein Maximum an Information bietet, ohne den Ressourcenhunger der Android-Widgets und ohne die Beschränkung auf eine kleine Zahl, wie bei iOS. Bei Windows Phone hat man daher in den meisten Fällen alle Infos direkt am Bildschirm, ohne auch nur eine App zu starten.
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Donnerstag, 15. März 2012
Wann kommt das "iPad mini" von Apple?
Wie berichtet wird, hat Apple den Tablet-Markt derzeit noch fest im Griff.
Während Android am Handy-Sektor aufgrund deutlich günstigerer Preise das iPhone längst überholt hat, fehlt das Preis-Argument bei den Tablets meist - die Geräte namhafter Hersteller kosten kaum weniger, als das iPad und die User scheinen deshalb gleich zum "Original" zu greifen.
Kein Wunder, hat Apple doch immer noch das ausgereiftere und professionellere Gesamtpaket, dessen Apps deutlich mehr beeindrucken können, als das was im Android Market - inzwischen sinnigerweise "Play Store" genannt - in Massen herumliegt.
Aber bei den Tablets geht es Apple nicht nur darum, viele Geräte zu verkaufen. Essentiell sind lukrative Verträge mit Content-Anbieterern und je stärker Android wird, auch über die Billiggeräte, desto schwerer wird hier der Stand von Apple. Sie müssen deshalb auch im Billigbereich gegensteuern, wenn sie ihre Marktposition behaupten wollen.
Was kann Apple tun? Das neue iPad billiger anzubieten, wäre Unsinn, solange es so viele Käufer gibt. Nur das iPad 2 zu reduzieren, ist mittelfristig auch nicht schlau, weil es wegen des gleichen Formfaktors das neue iPad sicherlich "impacten" kann.
Was deshalb wohl kommen wird, ist ein "iPad mini", mit max. 8" und der gleichen Bildschirmauflösung, wie bei den alten iPads und auch sonst mit den technischen Daten des 2er. Das kann Apple günstiger anbieten und es besteht keine Fragmentierungsgefahr. So ein Gerät würde sich nicht nur über den Preis gut verkaufen, es könnte auch neue Käuferschichten ansprechen, die das handlichere Format bevorzugen. Dass Apple dann auch das jetzt günstigere iPad 2 im Programm belässt, kann bezweifelt werden.
Mit dem neuen "Super-iPad" und einem günstigen "iPad mini" wäre Apple gut aufgestellt, um Android massiv zu bedrängen. Die nächtste große Herausforderung kommt voraussichtlich Mitte bis Ende des Jahres, mit den Win8-Tablets. Dieser "Gegner" bringt dann eine ganz neue Qualität mit ein und Apple wird sich wohl ein wenig strecken müssen....
Während Android am Handy-Sektor aufgrund deutlich günstigerer Preise das iPhone längst überholt hat, fehlt das Preis-Argument bei den Tablets meist - die Geräte namhafter Hersteller kosten kaum weniger, als das iPad und die User scheinen deshalb gleich zum "Original" zu greifen.
Kein Wunder, hat Apple doch immer noch das ausgereiftere und professionellere Gesamtpaket, dessen Apps deutlich mehr beeindrucken können, als das was im Android Market - inzwischen sinnigerweise "Play Store" genannt - in Massen herumliegt.
Aber bei den Tablets geht es Apple nicht nur darum, viele Geräte zu verkaufen. Essentiell sind lukrative Verträge mit Content-Anbieterern und je stärker Android wird, auch über die Billiggeräte, desto schwerer wird hier der Stand von Apple. Sie müssen deshalb auch im Billigbereich gegensteuern, wenn sie ihre Marktposition behaupten wollen.
Was kann Apple tun? Das neue iPad billiger anzubieten, wäre Unsinn, solange es so viele Käufer gibt. Nur das iPad 2 zu reduzieren, ist mittelfristig auch nicht schlau, weil es wegen des gleichen Formfaktors das neue iPad sicherlich "impacten" kann.
Was deshalb wohl kommen wird, ist ein "iPad mini", mit max. 8" und der gleichen Bildschirmauflösung, wie bei den alten iPads und auch sonst mit den technischen Daten des 2er. Das kann Apple günstiger anbieten und es besteht keine Fragmentierungsgefahr. So ein Gerät würde sich nicht nur über den Preis gut verkaufen, es könnte auch neue Käuferschichten ansprechen, die das handlichere Format bevorzugen. Dass Apple dann auch das jetzt günstigere iPad 2 im Programm belässt, kann bezweifelt werden.
Mit dem neuen "Super-iPad" und einem günstigen "iPad mini" wäre Apple gut aufgestellt, um Android massiv zu bedrängen. Die nächtste große Herausforderung kommt voraussichtlich Mitte bis Ende des Jahres, mit den Win8-Tablets. Dieser "Gegner" bringt dann eine ganz neue Qualität mit ein und Apple wird sich wohl ein wenig strecken müssen....
Sonntag, 26. September 2010
Setzt Nokia auf Microsoft's WP7?
Den folgenden Beitrag habe ich am 26.9.2010 hier veröffentlicht, also deutlich VOR der Entscheidung von Nokia für WP:
Gerüchte besagen, dass Nokia demnächst auch Smartphones mit dem neuen Windows Phone 7 bauen will. Auch als treuer Android-Fan bin ich der Ansicht, dass das eine gute Entscheidung wäre, die allen nützen würde: Nokia, Microsoft und den Nutzern aller Smartphones.
Uns Smartphone-Nutzern würde es helfen, weil Konkurrenz vorantreibt und eine weitere Verbesserung der Systeme bringt. So wie etwa Apple versucht, zu den aktuellen Android-Features aufzuschließen, was am Iphone Ordner undwenigstens so etwas ähnliches wie Multitasking gebracht hat.
Microsoft hätte mit Nokia einen echten Big Player mit enormer Erfahrung, mit einem großen Kundenstock und mit leistungsfähiger Vertriebsstruktur im Boot. Das würde helfen, WP7 rasch enorm zu pushen.
Nokia hätte mit WP7 ein sehr leistungsfähiges System, mit hervorragender Infrastruktur für Entwickler und in Microsoft einen starken Partner.
Der aktuelle Plan sah vor, in Zukunft Symbian auf kleineren Smartphones einzusetzen und MeeGo für die "Oberklasse" zu verwenden. Nun ist aber WP7 ebenfalls ein System für leistungsstarke Hardware - ich erwarte daher, dass Symbian mittelfristig bestehen bleibt und Nokia auf das "Experiment" MeeGo verzichtet.
MeeGo wäre - neben Android - ein weiteres linuxbasiertes System. Da es aber bislang nur von Nokia eingesetzt würde, wären Probleme vorprogrammiert, sich am Markt neben Android ernsthaft durchzusetzen - dafür ist es einfach zu ähnlich und kommt zu spät. MeeGo alleine entsprechend zu pushen, wäre für Nokia enorm teuer, mit ungewissem Ausgang. Und die Linux-Fangemeinde reicht als Kundenstock einfach nicht.
Mit Microsoft hätte Nokia einen Partner, der genau das kann, was bei heutigen Smartphones wichtig ist: Software erstellen. Und MS spricht eine riesige Entwicklerschar an. Wenn es gelingt, denen den Sinn von WP7-Softwareerstellung klar zu machen, rollt ein Zug los, vor dem sich alle anderen nur verstecken können.
Mal sehen, wie Stephen Elop entscheidet und in welche Richtung Nokia geht. Schon damals - bei den berühmten Gummistiefeln - hat die Firma gezeigt, dass sie für Überraschungen gut ist.
Gerüchte besagen, dass Nokia demnächst auch Smartphones mit dem neuen Windows Phone 7 bauen will. Auch als treuer Android-Fan bin ich der Ansicht, dass das eine gute Entscheidung wäre, die allen nützen würde: Nokia, Microsoft und den Nutzern aller Smartphones.
Uns Smartphone-Nutzern würde es helfen, weil Konkurrenz vorantreibt und eine weitere Verbesserung der Systeme bringt. So wie etwa Apple versucht, zu den aktuellen Android-Features aufzuschließen, was am Iphone Ordner und
Microsoft hätte mit Nokia einen echten Big Player mit enormer Erfahrung, mit einem großen Kundenstock und mit leistungsfähiger Vertriebsstruktur im Boot. Das würde helfen, WP7 rasch enorm zu pushen.
Nokia hätte mit WP7 ein sehr leistungsfähiges System, mit hervorragender Infrastruktur für Entwickler und in Microsoft einen starken Partner.
Der aktuelle Plan sah vor, in Zukunft Symbian auf kleineren Smartphones einzusetzen und MeeGo für die "Oberklasse" zu verwenden. Nun ist aber WP7 ebenfalls ein System für leistungsstarke Hardware - ich erwarte daher, dass Symbian mittelfristig bestehen bleibt und Nokia auf das "Experiment" MeeGo verzichtet.
MeeGo wäre - neben Android - ein weiteres linuxbasiertes System. Da es aber bislang nur von Nokia eingesetzt würde, wären Probleme vorprogrammiert, sich am Markt neben Android ernsthaft durchzusetzen - dafür ist es einfach zu ähnlich und kommt zu spät. MeeGo alleine entsprechend zu pushen, wäre für Nokia enorm teuer, mit ungewissem Ausgang. Und die Linux-Fangemeinde reicht als Kundenstock einfach nicht.
Mit Microsoft hätte Nokia einen Partner, der genau das kann, was bei heutigen Smartphones wichtig ist: Software erstellen. Und MS spricht eine riesige Entwicklerschar an. Wenn es gelingt, denen den Sinn von WP7-Softwareerstellung klar zu machen, rollt ein Zug los, vor dem sich alle anderen nur verstecken können.
Mal sehen, wie Stephen Elop entscheidet und in welche Richtung Nokia geht. Schon damals - bei den berühmten Gummistiefeln - hat die Firma gezeigt, dass sie für Überraschungen gut ist.
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